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(Meine Mission) Reiseführer- Potpourri

Ich wollte euch mal wieder einen kleinen Zwischenstand aus der Missionszentrale geben, aber eigentlich sagt dieses Foto mehr als tausend Worte:

Was ihr hier seht, ist aber nur die Auswahl, die ich physisch aus der Stadtbibliothek ausgeliehen habe. Per Onleihe kommen nochmal ungefähr 10 Reiseführer dazu. Jetzt geht es so langsam an die erste heiße Phase, in der ich auswähle, welche Städte ich sehen möchte, um danach eine erste Reiseroute erstellen zu können.

Städte, die schon fest auf der Route stehen:

  • Cannes – Hier gibt es einen Rollstuhlstrand, wo man mit dem Rollstuhl bis ans Wasser kann. Das kann ich mir nicht ergehen lassen.
  • Verona – Da schlägt mein Literaturherz natürlich gleich höher und wer weiß, vielleicht finde ich ja einen Romeo, der nicht nur auf Julias steht 😉
  • Lissabon – Ich will es unbedingt sehen!

Städte im Recall:

  • Barcelona – Soll super fürs Shoppen sein und auch sonst sehr sehenswert
  • Venedig –  liegt praktisch nah an Verona und hey,  es ist Venedig!

Wackelkandidaten:

  • Paris – würde ich sooooooo gern besuchen, aber leider liest man immer wieder, wie schwierig es gerade mit dem Rollstuhl sein soll. Unter anderem soll die Metro fast gar nicht rollstuhlgerecht sein. Deswegen kann es sein, dass Paris von der Liste fliegen muss.

Generell lässt sich schon mal sagen, dass es sehr zeitaufwendig ist, an rollstuhlspezifische Infos zu kommen und man natürlich in den meisten Fällen gute Englischkenntnisse braucht. Deswegen habe ich einen Entschluss gefasst:

Wenn ich heil wieder da bin, werde ich aus diesem Blog und meinen sonstigen Erfahrungen einen Ratgeber schreiben, um es anderen Rollstuhlfahrer, die das Abenteuer ebenfalls wagen wollen, einfacher zu machen!

Bis dahin wartet aber noch einiges an Pannen und Chaos auf mich – ihr werdet von mir hören 🙂

3 Kommentare zu (Meine Mission) Reiseführer- Potpourri

  1. Hallo Tanja,
    bin heute erst auf dich und dein Blog aufmerksam geworden – und möchte zu Venedig gerne einen Kommentar abgeben (aber wahrscheinlich hast du das schon auf anderen Kanälen erfahren): Ich liebe Venedig, bin auch immer wieder dort, habe aber auch kein Handicap. Das wird echt schwer, da gerade in San Marco, aber auch in anderen Stadtteilen, überall Treppen über die Kanäle gehen. Das heißt: 50 bis 100 Meter eben, dann kommt eine Treppe rauf und wieder runter. Es gibt kaum Wege, die man alternativ nutzen kann. Und keine alternativen Transportmittel. Natürlich kannst du mit dem Vaporetto (Wasserbus) bis zum Markusplatz, aber von dort aus kommst du an Land kaum weiter. Es wäre auf jeden Fall eine große Herausforderung … ohne hier Spielverderber sein zu wollen. Dann echt lieber Paris und alternative Transportmittel zur Metro. Dort gibt es auch genug Sehenswürdigkeiten und Hotels, die einen Aufzug haben – die sind mir in Venedig nämlich auch kaum untergekommen.

  2. Hallo,
    Ich hab 2012 eine Interrail-Reise gemacht. Was ich am Anfang nicht beachtet hab: Bei vielen Zügen braucht man zusätzlich zum Ticket eine Reservierung; die kostet Geld und manchmal gibts auch einfach keine Plätze mehr. Ich stand dann auch schonmal am Bahnhof und konnte nicht weiterfahren. Ich hoffe du bist da besser organisiert 😉

  3. Das sieht wirklich schon toll aus. Metro stimmt – die Gänge sind so alt, teilweise, da ist nix mit Aufzügen. Schon mit Rollkoffer habe ich da gelitten. Zu prüfen wäre, ob du nicht auf die Busse ausweichen kannst – weil Paris schon eine tolle Stadt ist.
    Ich bin gespannt, welche Route du dir so einfallen lässt – vielleicht fällt mir ja doch zu dem ein oder anderen Punkt etwas ein. Ja – was hältst du von Wien?

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Barrierefrei in die Ferien | Das HIRO-Blog.

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