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Ein Twitterrückblick 2014 – Wie ich zum Rollifräulein wurde.

Das Jahr 2014 ist so gut wie vorbei. Für mich war es das bisher ereignisreichste und prägsamste Jahr meines Lebens. Ich für mich habe das Gefühl, dass sich meine Persönlichkeit in diesem Jahr erst so richtig herausgebilden hat und anhand meiner Tweets möchte ich mit euch einen kleinen Rückblick starten, was alles passiert ist.

Los gehts!

 

Der großes Jahresrückblick vom Rollifräulein – by cc google images

Der Grundstein für das Rollifräulein wurde schon im November 2013 gelegt, als ich ein Marketingseminar von der wunderbaren Eva Ihnenfeld besucht habe. Neben wertvollen fachlichen Wissen, habe ich dort mein Interesse und mein gewisses Talent für Selbstmarketing entdeckt. Außerdem sind dort natürlich auch die berüchtigen Worte “ Versteck dich nicht, hau denen das Behinderten-Ding und ihre Vorurteile um die Ohren!“ Danach wurde von mir das „bibliophile Rollifräulein“ geboren, zuerst für die Twitter Biographie.

Nachdem das Rolliifräulein einmal da war, brauchte es auch ein Zuhause. Der erste Artikel von Rollifräulein ging auf diesem Blog online, der vorher ein beliebiger Girly-Bücherblog war und von nun an erstmal ein Bücherblog für Handicapliteratur sein sollte. Der erste Beitrag war übrigens der bis heute umstrittenene Verriss von „ein ganzes halbes Jahr“

 Eines meiner Lebenmottios ist ja „keinen halben Sachen“ von daher war für mich ein sehr logischer Schritt mich von meinen alten Namen auf Twitter zu verabschieden und dort auch den Namen „Rollifräulein“ anzunehmen.  

Ein Tweet der aus heutiger Sicht fast ein bisher niedlich wirkt, aber zeigt wie groß die Veränderung innerhalb eines Jahres war.

Einer der besten Tages meines Jahres, vielleicht sogar meines Lebens. Ich hatte vorher noch nie was gewonnen und auf einmal hatte ich zwei Ticktets für meine Traumreise in der Tasche. Unglaublich, immer noch! An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an Lieferheld, die mich ins Abenteuer meines Lebens geschickt haben!

Meine erste Kampagne. Ich wollte eine inklusive Woche für die Sendung „Shopping Queen“ erreichen. Bisher habe ich null Reaktion von den Verantwortlichen der Sendung bekommen, aber ich gebe nicht auf. Guido und Vox/Rtl, ihr werdet 2015 noch viel von mir hören!

 Der erste richtige Pressebericht über mich.

Die Unterstützung für meine Reise und für mein Buch war von Anfang unbeschreiblich groß  

 Ein Interview, das mich geehrt hat, weil schon so viele Leute Teil dieser Reihe war, die ich selbst bewundere und dann stand ich auch auf der Seite…

Ein Artikel über mich auf Zeit online, was soll man da anderes sagen außer WOW!  

Okay das war ein ziemlich großer Meilenstein, der aus der Not heraus geboren wurde, weil ich ja diese zwei Tickets hatte, die ja aber für keine ganze Reise reichten. Jetzt kann ich ja sagen: bis eine Woche davor, hatte ich keine richtige Ahnung, was Crowdfunding überhaupt ist. Das Ganze war also ein einziger riesiger Grashalm, an dem ich mich einfach festklammert habe. Gleichzeitig wurde mit der Idee zum Crowdfunding auch die Idee zum Buch geboren.

Defintiv der Moment, vor dem ich am meisten Angst hatte dieses Jahr : mein eigener Videoblog. Die positiven Reaktionen haben mich umgeworfen. Mitterweile ist der Vblog ja wieder in der Versenkung verschwunden, aber auch er kommt mit neuem Konzept 2015 wieder.  

Durch meine ganzen positiven Erfahrungen hatte ich natürlich eine leichte Hoffnung, dass das Crowdfunding erfolgreich werden konnte, aber mit diesem Rückhalt habe ich im Traum nicht gerechnet. und ich kann noch 100 mal „danke“ schreiben, es wird nie die ganze Dankbarkeit ausdrücken können, die ich gegenüber allen verspüre, die das alles möglich gemacht habe.

Es wurde ernst beim Crowdfundig 🙂  

Auch eine wichtige und lustige Erfahrung dieses Jahr: eine Woche lang einen fremden Twitteraccount übernehmen.

Mein persönlichster Artikel dieses Jahr, in dem ich das erste Mal öffentlich über meine Vergangenheit erzählte.  

Die ganze RP14 war für mich ein einziger Höhepunkt. Aber ganz besonders das kurze Zusammentreffen mit Matthias. Ich kam grade von meinen Vorstellungsgespräch für das campaign bootcamp und war echt down, weil das Onlinegespräch im Messetrubel ganz und gar nicht optimal gelaufen war, ich aber unbedingt am Workshop teilnehmen wollte, da lief ich Matthias direkt in die Arme. Er erzählte mir, ohne von den Erlebnissen vorher zu wissen, von den überwältigten Reaktionen der Eltern von behinderten Kindern, denen er mein Projekt vorgestellt hatte. Da wusste ich wieder, eine verpatzte Chance ist nicht das Ende der Welt.

Eine sehr schöne Sammlung für mein Buch, warum jeder von uns ein Held ist.  

Ein Traum wird Realität.

mein Reisehashtag #rollirail war geboren – danke Nadine!

Auch Rückschläge hat es natürlich gegeben, Portugal bedauere ich immer noch

Mein Traum ging los. War das alles aufregend!  

Mir hatte noch nie ein fremder Mann einen Drink ausgegeben – bis ich 27 Jahre alt wurde, mitten in Paris…

Kein Widerspruch war für mich das schwierigste Projekt dieses Jahres. Mir fällt zu den meisten Themen etwas ein, nur nicht, wenn ich ganz ohne Vorgabe etwas über mich schreiben soll. Um so stolzer bin ich, dass ich trotzdem Teil dieses großartigen Projektes geworden bin.  

Nach 24 Stunden Fahrzeit endlich zuhause angekommen, mit ganzen Kopf voller Erlebnisse.

Rollifräulein „in Gefahr“ in 10 Metern Höhe auf der Rehacare 2014.  

Immer neugierig und offen gegenüber neues zu sein, ist eine Grundlage meines Lebens.

Das Rollifräulein bekommt ihr tolles eigenes Logo.  

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft: Ich bin als Freelancerin buchbar!  

Auch hier habe ich wieder mehr Rückhalt bekommen, als ich erwartet hatte  

Eine der vielen schönen Begegnugen auf dem Zukunftkongress der Aktion Mensch.  

Das war also mein 2014, ein ganz schön großes Jahr. Ich danke allen, die daran teil hatten und ich hoffe, dass ihr mich auch alle im Jahr 2015 begleiten werdet.

Was passiert 2015?

 

Tja, wenn ich das wüsste, dann wärs auch irgendwie langweillig. Ich freue mich auf viele neue Erfahrungen, aber natürlich habe ich viele Pläne, um diesen Blog noch interessanter für euch zu machen. Natürlich arbeite ich auch fleißig an meinem Buch. Aber jetzt sollten wir erstmal 2014 verabschieden und 2015 begrüßen. Ich hoffe , dass ihr so ins neue Jahr kommt, wie ihr es euch wünscht und dass das Jahr viel Gutes für euch bereit hält. Hört nicht auf für eure Träume zu kämpfen!

2 Kommentare zu Ein Twitterrückblick 2014 – Wie ich zum Rollifräulein wurde.

  1. Dein Artikel über die überlebte Inklusion im Mai 2014 war unser Startschuss. Danke das ich dich kennen lernen durfte, danke für die tiefen und langen Gespräche, meine Lieblingsnuss <3

  2. Liebe Tanja,

    wow! Wahnsinn, was so alles in einem Jahr passieren kann! Mit der Shopping-Queen-Aktion bin ich auf dich aufmerksam geworden und bin seitdem froh, dass ich dran geblieben bin!

    Danke für deinen Dank und für die vielen Beiträge!
    Da ich ihn noch gar nicht gelesen habe, werde ich nun erstmal deine Buchkritik zu „Ein ganzes halbes Jahr“ lesen.

    Komm gut ins neue Jahr und nimm deine tollen Ideen mit rüber!
    Liebe Grüße
    Nadine

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Aus dem Twitterland - Twitter in KW 1, 2015

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