News Ticker

Das war sie: meine Re: publica 2014

Der Haken an Sachen, auf die man sich lange freut? Sie sind ganz schnell wieder vorbei. Die Re:Publica 2014 macht da leider keine Ausnahme. Leider habe ich erst viel zu spät gemerkt, dass ich fast keine Fotos gemacht habe, ich kann euch also nicht viel zeigen. Nichtdestotrotz will ich euch natürlich an meine Eindrücke von der Rp14 teilhaben lassen.

 

Dienstag – Tag 1

so wie fast jeder „Erstling“ auf der Re:publica war auch ich am Anfang ein bisschen eingeschüchert – so viele Leute, so viele Themen und überhaupt, es ist die Re: Publica! Leider habe ich auch ein bisschen die falsche Wahl für meine erste Session getroffen – aus dem Alltag moderner Geschichtenerzähler war so modern, dass ich fast nichts verstanden habe, außer dass pageflow ein tolles Programm für storytelling ist. So langsam kroch schon panik in mir hoch – war es noch zu früh? war ich noch nicht „reif genug“ für die Rp? Zum Glück kam dann Maik Wagner mit seinem Projekt zur Barrierefreiheit – unbedingt mal www.barrierefrechheit.de anschauen – den ich ganz wunderbar verstanden habe. Als ich dann auch noch @nalos_mehrblick über den Weg gelaufen bin, die mich ihrerseits trotz meines Husten ganz gut verstanden hat, war der erste Schock auch schon überwunden.

die nächste Herausforderung ließ aber nicht lange auf sich warten. Wie der Zufall es so will, verbrachten wir die nächste Sessionspause genau neben der Sozialheldenclique und natürlich hätte ich gerne mal hallo gesagt, wann hat man schließlich schon die Chance Laura, Raul, Lilian und Co auf einen Schlag kennenzulernen? Was soll ich sagen? Ich habe gekniffen.

Zum Glück hat mich @Lauragehlhaar später noch selbst angesprochen und so wir hatten immer mal wieder kurze aber lustigen Begegnungen. Ohne zu sehr auf die Schmalztube zu drücken, gehört Laura defintiv zu den eindrucksvollsten Personen, die ich auf der Rp kennenlernen durfte.

Eine andere eindrucksvolle Person habe ich nach dem ersten Hallo leider sofort wieder aus den Augen verloren, aber in ihrer Session hat mich @frohmannverlag auf großartige Weise an zwei Lebensgrundsätze erinnern: 1. nichts allzu ernst nehmen. 2. Hermeneutik ist heilbar.

mein Tageshighlight war aber defintiv das Photoshooting für www.keinwiderspruch.de mit @photonity–  einer der besten Photografen , den ich kenne.

Mittwoch – Tag 2

 

Den Mittwochvormittag habe ich in persönlicher Mission mit der Suche nach einen ruhigen Ort auf der Re: publica verbracht und in diesem Zusammenhang kann ich euch sagen – ruhig und Re: publica schleßen sich gegenseitig aus. Ich danke trotzdem dem Team der Rp, die uns tatkräftig unterstützt haben. Ich hatte sehr spontan ein wichtiges Vorstellungsgespräch, was nach meinem Gefühl nach aber mies gelaufen ist und deswegen hier weiter tot geschwiegen wird. Aus diesem Grund habe ich aber leider auch Raul Krauthausens Session Mobilitätsinnovationen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen verpasst, die großartig gewesen sein soll. Aber manchmal kommt nach dem Regen auch direkt wieder die Sonne und so bin ich nach meinem  besagten Vorstellungsgespräch direkt @redaktion42 in die Arme gelaufen, der mir direkt erzählt hat, dass mein Reiseprojekt Menschen zu Tränen rührt – zack, Sebstbewusstsein und Tag gerettet – Danke Matthias!

Eines der größten Highlight für mich persönlich war das Zusammentreffen mit Science Slam Profi Johannes Hinrich von Borstel, der zufällig auch ein ehemaliger Mitschüler von mir ist und mir vor allem zum ersten Mal eine weitere persönliche Sichtweise auf „damals“ gegeben hat, die für mich auch noch einmal eniges deutlicher gemacht hat.

 

Donnerstag – Tag 3

der dritte Re:publica Tag war sehr kurz und bestand im Prinzip nur aus der Session von @sinnundverstand, die sich aber umso mehr gelohnt hat. Nicht so sehr des Inhalts wegen, als Germanistin war für mich wenig neu, aber @sinnundverstand hat so eine große positive Austrahlung, dass man sie einmal live gesehen haben muss.

Danach stand für mich noch ein großer Interviewtermin abseits der Rp auf dem Plan und dann wars auch schon wieder vorbei.

mein persönliches Fazit ist, dass die Re: Publica vor allem durch die Leute lebt, die man dort trifft. Deswegen sei an dieser Stelle auch nochmal alle gegrüßt, die ich dort kennengelernt habe – gerade auch diejenigen, die ich hier nicht namentlich erwähnt habe. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.  

Merken

1 Kommentar zu Das war sie: meine Re: publica 2014

  1. Ich fand es auch schön, dass wir uns zumindest kurz gesehen und gesprochen haben. Der Husten hat wirklich nicht gestört. 🙂

    Und falls es dich „tröstet“: An Tag eins der #rp14 hab ich auch mehrmals NICHT mir eigentlich schon (zumindest virtuell) bekannte Gesichter angesprochen, weil sie immer in wichtig aussehenden Gesprächen waren.
    Und witziger Weise war es auch die liebe Laura, die mich dann später ansprach. 🙂

    Ich bin übrigens schon sehr gespannt auf die Bilder von Johannes und deinen Text zu Kein Widerspruch! 🙂

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. #rp14 re:view: Soziale Themen auf der re:publica 2014 | NaLos_MehrBlick

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen