News Ticker

zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude Verlosung!

yipppie, jetzt ist er da: Der Welttag des Buches!

Mit sich bringt er natürlich die große Lesefreudeverlosung….

Natürlich wollt ihr jetzt alle wissen, welches Buch ich verlose, nicht wahr?

Ich bin heute aber ein bisschen gemein und bergründe erst, warum ich genau dieses Buch verlose:

 

ich tue mich immer ein bisschen schwer mit dem Begriff „Idol“. Ich mache gern mein eigenes Ding und zudem habe ich  nicht das Talent Leute auf ein Podest zu heben, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Nichtdestotrotz kommt der Autor des Buches meinen Begriff eines Idols am Nächsten. Nicht (nur) wegen dem was er tut, sondern viel mehr WIE er es tut. Er gibt nämlich offen zu, dass er kein Held ist und ich glaube, auch gar keine Lust darauf hat, einer zu sein. Er macht einfach das Beste aus seinem Leben und nebenbei macht er eben die Gesellschaft noch ein bisschen besser. Klingt doch irgendwie ein bisschen heldenhaft, aber wengistens trägt er keinen kitschigen Heldenanzug, zumindest die meiste Zeit.  Ein echter Sozialheld eben.

Aber ich verlose das Buch nicht nur wegen meiner Sympathie zum Autor, sondern besonders des Buches selbst wegen. Es hat nämlich alles, was ein gutes Buch meiner Meinug nach braucht. Es ist klug , witzig, dramatisch, traurig und vor allem authentisch.  Es erzählt  vom Leben im Rollstuhl, so wie es nunmal ist – und ein bisschen davon, wie es sein sollte.

 

Ich wette 80% Prozent von euch wissen jetzt eh schon von welchem Buch ich rede – ich sage es trotzdem gern nochmal

Dachdecker wollte ich eh nicht werden von Raul Krauthausen 

Das Gewinnspiel :

Um das Buch zu gewinnen, müsst ihr mir einfach ein Kommentar hinterlassen und folgende Frage beantworten: Welches Buch in den letzten 12 Monaten hat euch am meisten beeindruckt – und warum? Das muss kein aktuelles Buch sein, sondern einfach eines, was ihr innerhalb der Zeit gelesen habt. ACHTUNG : dieses Jahr bin ich strenger – NUR die Kommentare, die mir wirklich ein Titel nennen und zumindest eine kurze Begründung dazu geben, kommen in den Lostopf.

Zeit habt ihr bis zum 30.4 um 23.59

Achtung: es kann sein, dass das Buch aus Zeitgründen erst in der zweiten Maiwoche bei euch ankommt – aber es kommt 🙂

der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen

 

 

Habt noch einen schönen Welttag des Buches 🙂

Cover entnommen von raul.de

 

 

 

 

50 Kommentare zu zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude Verlosung!

  1. Zuletzt wirklich beeindruckt hat mich ‚The center cannot hold‘ von Elyn R. Saks. In ihrer Autobiographie beschreibt sie, wie sie trotz und wegen ihrer langjährigen Schizophrenie erfolgreiche Rechts- und Psychiatrie-Professorin wurde, die sich für die Rechte psychisch Kranker einsetzt, weil sie selbst schlimme Erfahrungen gemacht hat. Ich mag das Buch, weil die Autorin sehr authentisch und symphatisch wirkt, nicht wertet, nicht verschönt oder dramatisiert.

  2. Hammer finde ich „The Simpsons and their mathematical secrets“ von Simon Singh. Die Simpsons kennt ja jeder. Weniger Leute wissen, dass haufenweise Wissenschaftler und vor allem Mathematiker am Plot der Serie mitarbeiten und viele kleine feine mathematische Gags in der Serie verstecken.
    In dem Buch lernt man nicht nur das, sondern ganz nebenbei noch eine Menge komplexe Mathematik. Populärwissenschaft ganz wunderbar verpackt!

  3. Hi,
    mein Lesefavorit ist seit 2 Jahren „Das Mitternachtskleid“ von Terry Pratchett. Keine Hochtrabende Literatur, aber ein Buch zum Träumen.
    Wer wünscht sich nicht magische Kräfte zu haben um das eine oder andere im Leben etwas leichter händeln zu können? Auch wenn das jetzt sehr nach Harry Potter klingt. Das ist es nicht. Denn diese Buch zeigt auf wundervolle Weise das dadurch eben nicht alles einfacher wird. Magie eigentlich in jedem von uns existiert – als Verstand und Güte. Und man aus noch so blöden Situationen immer noch etwas positives Gewinnen kann.
    Als Bonus ist dieses Buch – weil ja von Pratchett geschrieben- extrem lustig zu lesen.
    Ein echtes Bücher-Ü-Ei: was zum lachen, was zum drüber nachdenken und was zum Träumen.
    Auch wer Pratchett nicht mag weil er mit dem Stil nicht klarkommt: Gebt diesem Buch mal eine extra Chance. Es steht für sich.

  4. Definitiv das beste Buch in den vergangenen zwölf Monaten war „Oskar und die Dame in Rosa“ von Eric-Emmanuel Schmitt. Auch wenn es nur sehr kurz ist und man es in einer Stunden lesen kann, empfehle ich, nur ein Kapitel pro Tag zu lesen. Es hat so viel Tiefgang und man relativiert die Probleme des Alltags, wenn man das Buch liest. Stattdessen genießt man den Tag einfach mehr und freut sich an kleinen Dingen. Schön ist, dass das Buch sehr einfach geschrieben ist und sich auch für Jugendliche eignet. Auf jeden Fall meine Empfehlung!

  5. Oh das ist aber ein toller Gewinn! Raul habe ich in meinen (Google+)Kreisen und sein Buch würde ich zu gerne lesen.
    Welches Buch habe ich den letzten 12 Monaten Gelsen, was mich besonders beeindruckt hat? Hm … also ganz durch habe ich es noch nicht, es liegt aber immer neben mir. Das ist die Biografie von Steve Jobs, das hat mein Sohn mir geschenkt. Er war bestimmt kein Sozialheld, dennoch ein sehr interessanter Mensch, der wusste was er wollte und es auch durchgesetzt hat. Sein früher Drogenmissbrauch hat auch etwas von Anerkennung wollen und den Wunsch, dazu zu gehören. Ein sehr interessantes Buch, was ich jedem nur empfehlen mag.
    Herzliche Grüße
    manuela

  6. Mich hat letztes Jahr das Buch „Ich bin Malala“ beeindruckt. Ein junges Mädchen, das für Bildung für Mädchen kämpft und Terrorismus live erlebt. Sehr empfehlenswert.

  7. Hallo,

    mich hat im letzten Jahr „Sturz der Titanen“ von Ken Follett am meisten beeindruckt. Ich lese seine Bücher generell gerne, aber dieses habe ich regelrecht verschlungen. Mir haben die einzelnen Figuren gut gefallen und ich war erstaunt, wie wenig ich eigentlich über den 1. Weltkrieg wusste.

    Viele Grüße
    Kristina H.

  8. Huhu 🙂

    Mich haben „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ sehr beeindruckt. Zum einen weil mir der Stil (ausschließlich Emails) sehr gut gefällt und zum anderen, weil mir die Geschichte einfach sehr nahe ging und ich immer einen guten Freund von mir und mich vor Augen hatte… 🙂

    Liebe Grüße,

    Svü

  9. Huhu! Also beeindruckt, weiß ich nicht.. berührt und nachdenklich zurückgelassen hat mich auf jeden Fall „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne. Dieses Gefühl hält übrigens bis heute an.
    Was mich daran beeindruckt hat ist, dass der Autor auf die Idee kam einen neunjähirgen Jungen erzählen zu lassen, über sein Leben, als Sohn eines hohen Tiers unter Adolf Hitler. Man muss es auf jeden Fall gelesen haben. Ich werde seine Geschichte niemals wieder vergessen!
    Mehr kann ich dazu nicht sagen! 🙂
    Liebe Grüße, Sami

  10. Christine Frank // April 29, 2014 um 3:46 am // Antworten

    Hallo,
    mir hat in letzter Zeit „Sehnsucht nach Mill River“ von Darcie Chan sehr gut gefallen. Die Geschichte ging mir richtig zu Herzen. Mary lebt zurückgezogen auf ihrem Anwesen in Mill River. Nur der Priester darf sie besuchen. Welches Leid sie ertragen musste, ahnt keiner. Als sie tödlich erkrankt, stellt sie sich endlich einer alten Schuld und der Suche nach ihrer Tochter…. Wunderschön geschrieben.

    LG
    Christine
    christinefrank@badaboum.de

  11. „Während die Welt schlief“ hat mich tief berührt. Mein eigener Lostopf steht hier http://amberlight-label.blogspot.de/2014/03/4-blog-geburtstag-verlosung.html

  12. Ich lesse zur Zeit Perry Rhodan 122, spannendes Buch.

  13. „Die Bücherdiebin“ ist ein ganz tolles Buch. Ich habe es damals direkt bei Erscheinen gelesen und sogar eine Widmung des Autors, der damals zur litCologene kam, im Buch.
    Es war nicht nur die Geschichte der Liesel Meminger, der Bücherdiebin, die mich bewegte, es war die Art und Weise, wie Markus Zusak die wohl vier wichtigsten Jahre ihres Lebens zwischen 1939 und 1943 beschrieben hat. Worte sind in dieser Geschichte von großer Bedeutung, Worte und Farben. Und tatsächlich malt Markus Zusak diese Geschichte. Mal knallt er uns kurze Sätze um die Ohren, ein anderes Mal beschreibt er den Augenblick des Todes in so vielen Nuancen, dass seine Sätze wie Gemälde vor dem Leser aufsteigen.
    Der Tod selber wird zum Ich-Erzähler. Doch er ist nicht der unheimliche Sensenmann mit schwarzem Mantel – wie er selbst von sich sagt – nein, er trägt die Seelen leise davon. Freundlich und neugierig begleitet er Liesel in diesen vier Jahren. Allwissend wie er ist nimmt er den Leser mit in die Vergangenheit oder lässt die Tür zur Zukunft einen Spalt für uns auf. Und obwohl wir dadurch in Teilen wissen, wie die Geschichte ausgehen wird, nimmt er trotzdem nie zuviel vorweg.
    Ein ganz großartiges Buch und ich werde es wagen, mir die Verfilmung demnächst im Kino anzugucken.
    Ganz herzliche Grüße
    Steffi

    • Oh Mist, das Lesen der Bücherdiebin liegt ja schon länger als 12 Monate zurück. Gut dann also noch ein aktuelles Buch. „Crazy Dogs“ von Brigitte Werner hat mir sehr gefallen. Der Leser begleitet die Protagonistin Mirjam vom 13. bis zum 18. Geburtstag, also in schwer pubertären Zeiten. Das Buch selbst spielt in den 80er Jahren und somit ist Mirjam genauso alt wie ich. Ich habe sie und ihre verrückte Familie gerne all die Jahre begleitet.

  14. Mich hat unter anderem „Benares oder: eine Erziehung des Herzens“ von Pankaj Mishra sehr beeindruckt. Das Thema Kulturunterschiede wurde dort u.a. angesprochen und es gab ziemlich viele Denkanstöße, wie gedanken- und verantwortungslos man sich teilweise benimmt, wenn man in einem anderen Land urlaub macht. Und wo das alles Enden kann.
    Das Buch ist allgemein ziemlich schwere Kost, aber ich fand es einfach nur unglaublich schön. Hatte die ganze Zeit beim lesen einen Kloß im Hals ^^;

    Schönes Wochenende!

  15. Im Januar habe ich „Die Mitte der Welt“ (Carlsen) von Andreas Steinhöfel gelesen. Es ist kein „Wohlfühlbuch“, und vielleicht an manchen Stellen wie etwa zum Ende hin etwas konstruiert, aber es ist feinfühlig und tiefgründig. Ich mag es, die Welt aus der Perspektive von Phil zu sehen, einem Jungen von 17 Jahren, der für die kleinen Dinge einen Blick hat und dadurch große Dinge begreifen lernt.

  16. Hoffnung Mensch von Michael Schmidt-Salomon.
    Ich liebe seine Art zu schreiben und seine für mich zu 100% nachvollziehbare Argumentation und Logik. Für mich ein Beleg dafür, dass ich mit meiner Art zu Denken und zu Empfinden nicht allein bin.
    Mit Hoffnung Mensch wird die Ablehnung von Religion und irrationalem Quatsch aber eben nicht zu einem Zynismusfestival, sondern einer zu wunderbaren Aufforderung etwas zu ändern und daran zu glauben (!), dass sich etwas ändern kann.

  17. Beeindruckt hat mich „Die Affäre Mollath“ – ich hatte Dinge zum Fall Mollath immer nur so am Rande mitbekommen und hab dann irgendwann das Buch gelesen um da ein vollständigeres Bild zu haben. Das hatte ich dann … hat mich ganz schön gegruselt und ich hab da noch viel drüber nachgedacht. Ich konnte das buch auch immer nur kapitelweise lesen, weil mich die einzelnen Kapitel so schockierten/irritierten dass ich da erst mal ne Weile drüber nachdenken musste bevor ich weiter lesen konnte.

  18. Ich mochte sehr gerne „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green, wirklich sehr beeindruckt hat mich vor Kurzem „Vielleicht Esther“ von Katja Petrowskaja und eines meiner Lieblingsbücher ist „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow.

    Bei „Vielleicht Esther“ mochte ich besonders die wunderbar leichte und verwobene Sprache, großartig, wie sie das hinbekommen hat – vor allem bei dem nicht leichten Thema (eine auch jüdische Familiengeschichte).

    Schönen Gruß – Andrea

  19. „Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschler hat mich zuletzt total berührt und zum Nachdenken gebracht. Welche Wege wir eingehen, das manche Dinge einfach unumkehrbar sind. Und dass man lernen sollte, mit dem, das man hat, zufrieden zu sein. Ein tolles Buch. <3

  20. Beeindruckt hat mich in letzter Zeit tatsächlich ein neues Buch. Es heißt „Die Ungehaltenen“ und ist von Deniz Utlu. Es hat mich beeindruckt, weil es eine Depression beschreibt, ohne sie zu beschreiben, durch das Fehlen von Worten, das Verlieren von Zeit, das Wegfallen von Menschen. Außerdem ist die Sprache wirklich gut, sie hat mich regelrecht in das Buch hineingezogen.

    Nun bin ich gespannt, wie das von Dir vorgestellte Buch ist und ob es mich genauso begeistern wird wie Dich. Denn auch wenn ich es nicht gewinnen sollte, ich merke es mir! 🙂

  21. Hallo, wow tolles Buch, was du hier verlost. Bin letztens auf Lovelybooks darauf aufmerksam geworden. Mich hat erst gestern „Ich versprach dir die Liebe“ sehr berührt. Echt hartes Thema. Hat mich sehr zum nachdenken bewegt.

    Liebe Grüße,
    Betty

  22. Den Dachdecker muß ich haben

  23. Mich hat die Autobiografie von Iris Johansson „Eine andere Kindheit“ tief beeindruckt. Iris Johansson ist frühkindliche Autistin und beschreibt ihren Weg ins „Außen“. Dabei nimmt sie zwei Sichtweisen ein. Zuerst beschreibt sie ihr Leben aus der Sicht des Kindes, das sie war…und später im Buch beschriebt sie ihr Leben nochmal…unter dem Aspekt ihrer neu gewonnen Erkenntnisse…und natürlich aus der Sicht einer Erwachsenen (Autistin). Sie gewährt tiefe, berührende Einblicke in ihr Erleben. Für mich ein Buch mit Nachwirkungen. Lange konnte ich danach kein anderes Buch lesen…hat mich doch der Lebensbericht von Iris Johansson weiterhin beschäftigt und einfach nicht mehr losgelassen. Jetzt werde ich es ein zweites Mal lesen… Viele Grüße, Kakerlake

  24. Am meistens hat mich in den vergangenen 12 Monaten das Buch „Inferno“ von Dan Brown berührt, da es das sehr wichtige und brisante Thema der Überbevölkerung der Erde anspricht, wie man da mit umgehen kann, was es für Lösungen gibt etc und dieses Thema gerade für mein Studium der Soziologie auch sehr interessant und relevant ist. besonders hat es mich aber berührt, weil ich selber für sechs Monate in Florenz gelebt habe und dort die Orte, an denen das Buch spielt, abgehen konnte und eine viel größere Bindung zu der Geschichte des Buches aufbauen konnte.
    Liebe Grüße

  25. also ich habe schon mall Bücher gelesen das wahr Dragonball

    das habe ich als Kind gelesen alle 42 bücher es geht

    Die einzelnen Dragon Ball Bände mögen zwar recht schnell von der Hand gehen, aber im bezug auf die gesamte Reihe (42 Bände)ist dieses Buch nur zu empfehlen… Allein schon aufgrund der gelungenen Artworks, sowie der Story die innerhalb von 10 Jahren entstanden ist und einen meiner Meinung nach meist spannenden verlauf nimmt.Dieser erste Band bildet den Auftakt einer Saga, die meines Erachtens Maßstäbe in der Mangawelt gesetzt hat und dies nicht ohne Grund… Also einfach bestellen und eine eigene Meinung finden. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.
    Kommentar |

  26. Piccoletta Pottschnecke // April 24, 2014 um 10:51 am // Antworten

    Mich hat „Die Hütte“ sehr beeindruckt. Ich bin aber noch nicht ganz durch. Ein Vater, der versucht die Entführung und Ermordung seiner Tochter zu verarbeiten und dann von Gott eine Einladung zu einem Treffen am vermutlichen Tatort erhält… Das Hadern des Mannes mit Gott – seine Unterhaltung mit Jesus, Gott als Schwarzer Frau und dem heiligen Geist in Form einer Asiatischen Gärtnerin – toll!
    Liebe Grüße
    Piccoletta Pottschnecke

  27. Jacqueline Stamm // April 24, 2014 um 10:23 am // Antworten

    Mich hat das Buch: Ihr seid nicht alleine von James van Praagh sehr berührt. Es geht da um Nachrichten und Botschaften von Verstorbenen und was sie uns über den Tod noch zu sagen haben.

    Aufgrund meiner Biografie befasse ich mich regelmässig mit dem Thema, da ich da sehr viel Trost und Verständnis erfahre. Und in meiner eigenen Wahrnehmung (bin unsichtbar behindert schwerhörig und psychisch krank) mich bestätigt fühle. Da ich sehr feinfühlig bin. Dieses Buch wirkt noch in mir nach – genauso wie dieses: 5 Dinge, die Sterbende bereuen – von Bronnie Ware – ein Buch, das einfach Mut macht weiterzumachen, auch indem noch nicht alles zu wissen, aber dennoch neugierig zu bleiben und sich Wünsche und Träume zu erfüllen.

    Ich mag Stille Bücher, die im Innern aber dann viel in Bewegung bringen – danke.

    Ein wunderschöner Blog, der mir sehr gefällt! Liebe Tanja Kollodzieyski 🙂

    Und Raul Krauthausen ist mir wie jeder, der zu seinem Sein und seinem Sinn steht – Pioniere der Vielfalt! Weiter so!

  28. Hallo,
    ich würde mir wünschen, dass zum „Welttag des Buches“ auch die Braille-Bücher ein wenig in den Fokus gerückt werden. Auch hier gibt es mittlerweile sehr viele Publikationen, allein die Blindenbibliothek Schweiz hat ein umfangreiches Angebot. Trotzdem müssten mehr Neuerscheinungen, gerade von Bestsellern, umgesetzt werden. Raul´s Buch interessiert mich auch sehr. Kann es aber leider nicht lesen, da es nicht als Hörbuch erschienen ist und als Braille ja auch nicht, weil teuer und aufwändig.

    • eine gute Anmerkung,Bernd. Das thema werde auf jeden fall in einem der nächsten Artikel aufgreifen, denn ich glaube, das ist das gleiche wie mit den Treppen bei uns Rollifahrern. Jemand, der einfach die Stufen hoch kommt, macht sich da keine Gedanken drum, genauso wie jemand, der das Buch im Tintendruck lesen kann, sich selten Gedanken um Braille-Bücher macht.
      Vielleicht eine naive Frage, aber gibt es eigentlich schon ebook readern mit Vorlesefunktion?

      • Es gibt Vorlesesysteme, Tanja. Hier legt man das Buch Seite für Seite unter einen Scanner und diese werden dann von einer monotonen Stimme vorgelesen. Es gibt aber mittlerweile Ebookreader mit Braille-Display. Diese sind aber sündhaft teuer und werden nicht unbedingt von den Kassen finanziert. Hörbücher sind z.B. nicht mein Fall. Ich möchte selber lesen, damit ich die Stimmen der Charaktere selbst in meinem Kopf formen und meine Fantasie einbringen kann. Das ist es doch, was das Lesen eigentlich ausmacht. Deshalb ziehe ich ein Braille-Buch immer noch vor. Allein schon das Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten. 🙂

  29. Ebenfalls „Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes“
    Ganz einfach aus dem Grund, weil es meiner Geschichte sehr ähnelt.
    Aus dem Grund ist es mir auch ans Herz gelegt worden.

  30. Das Buch „Größer als meine Träume“ von Elisabeth Mittelstädt. Es ist die Autobiographie einer Frau, die erfährt, dass ihre traumatischen Erfahrungen (u.a. Vergewaltigung), zerstörten Träume (ungewollte Kinderlosigkeit) und chronischen Schmerzen sie bereit gemacht haben für Aufgaben, die mehr sind als das, was sie je von ihrem Leben erwartet hat. Beeindruckt hat mich ihr Vertrauen auf Gott und dass sie sich von nichts bremsen lässt.

  31. Birge Tramontin // April 24, 2014 um 8:54 am // Antworten

    Ich nehme ein kleines, fast unscheinbares Kinderbuch: „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ von Sam McBratney. Warum? Ganz einfach, es ist das Buch, was mich als Mutter bei allein meinen drei Kindern begleitet hat, erst als Vorleselektüre, dann als Buch zum Lesenlernen und schließlich als Kindheitserinnerung im Bücherregal. Und auch heute noch kann ich meine großen Kinder anlächeln, zuzwinkern und fragen: „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ Und dann kommt sofort: „Bis zum Mond und wieder zurück haben wir uns lieb!“ Rituale, die ihre Kindheit geprägt und nicht zuletzt auch zur Liebe zum Lesen geführt haben.

    Auch im letzten Jahr hat uns dieses Buch begleitet, bei meiner jüngsten Tochter. Es hat Erinnerungen geweckt und sie jeden Abend in den Schlaf gebracht.

    Das Buch „Dachdecker wollte ich eh nie werden“ ist für mich selbst eine Pflichtlektüre, da ich Raul Krauthausen sehr bewundere.

  32. STADT DER DIEBE, weil es mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat, mich tief berührt hat und das Thema 2. Weltkrieg noch mal ganz anders betrachtet.

  33. Mir hat das Buch „Respektvolle Begegnungen“ von Prof. Dr. Jacobs sehr gefesselt. Als es ankam, wollte ich eigentlich nur kurz querlesen und weiter meine Wohnung aufräumen. Aber daraus wurde nichts, denn ich las das Buch komplett. Der Autor schildert darin, wie Menschen mit und ohne Behinderung einander respektvoll begegnen können und erklärt, wie man Menschen mit unterschiedlichen Handicaps im Alltag unterstützen kann mit guten Tipps, ohne dabei den Zeigefinger zu heben. Die wahren Anekdoten, die im Buch aufgeführt sind, lockern den Text auf und laden auch zum Schmunzeln ein.

  34. Mundtot – von Maria Langstroff
    …eines der wenigen Bücher, die ich am Stück durchgelesen habe…
    als Österr. Behindertenreferentin für Billard beschäftige ich mich ehernamtlich mit allen Arten von Behinderungen und persönlichen Schicksalen!
    Aber dieses Buch von Maria ist äußerst empfehlenswert!
    Liebe Grüße aus Graz,
    Sabine

  35. Mich hat „ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes beeindruckt, da es mich sehr berührt hat, wie jemand mit seinem Schicksal hadert, und das Leben von anderen damit stark beeinflusst . Ich konnte mich gut in die Protagonisten einfühlen und habe bei diesem Buch tatsächlich geweint.

    Gruß, Annette

  36. Mich hat „Und find es wunderbar“ von Ingrid Steeger sehr beeindruckt.
    Eine Frau deren Leben mitunter alles andere also ulkig gewesen ist und die es trotzdem geschafft hat, immer wieder aufzustehen.
    Gruß Karin

  37. Wozu doch solche Aktionen wie Blogger schenken Lesefreude gut ist, ohne wäre ich heute morgen nicht über deinen Blog gestolpert 🙂

    Das Buch interessiert mich sehr. Meine Buchempfehlung um in den Lostopf zu kommen ist „Liebe und andere Parasiten“ von James Meek, das Buch dreht sich um Liebe und Ehre, Ehrlichkeit und Verrat und ist sehr witzig obwohl viele ernsthafte Themen behandelt werden. Ein Buch unter anderem für Irving-Fans 😉

    Viele liebe Grüße
    Alex vom Read Pack

  38. Ich würde sagen in diesem Jahr hat mich „Inside the kingdom“ von Carmen bin Laden sehr beeindruckt. Eine starke Frau in einer von Männern geprägten Welt, die Ihren Kindern ein anderes Leben, mit anderen Möglichkeiten ermöglichen möchte und nebenbei einen Namen trägt, der für immer mit Tod und Hass in Verbindung stehen wird. Ist auch in der englischen Hörbuchfassung sehr zu empfehlen, da eine unglaublich gute Sprecherin ausgewählt wurde.

  39. Im letzten Jahr habe ich beim aufräumen ein winziges (im Vergleich zu allen aktuellen Büchern, die ich so lese) wiedergefunden. Die letzten Kinder von Schewenborn. Als Teenie habe ich es gefühlte hundert mal gelesen, ich war immer wieder entsetzt, gerührt, verängstigt…
    Und es war wieder ganz genauso… wer es noch nicht kennen sollte, auch für Erwachsene sehr lesenswert.

  40. Mh, im letzten Jahr hat mich wohl „Ein Jahr in Tokyo“ von Julia Berger am meisten beeindruckt. Einfach weil ich Japan liebe und somit das Thema interessant finde. Zudem hat das Buch nicht nur einen guten Schreibstil, sondern es schafft auch einen für das Land, die Kultur und die Menschen dort zu begeistern. 🙂

  41. Florian Gilcher // April 23, 2014 um 10:36 pm // Antworten

    Na, dann versuch ichs mal.

    Ich habe diesen Winter „Stadt der Blinden“ gelesen und war sehr beeindruckt davon, wie sehr geschriebener Text einen als Leser drängen kann. Das Buch kommt buchstäblich ohne Punkt aus und drängt einen damit immer dazu, weiter zu lesen – an sich ist jeder Absatz ein kompletter Satz. Das Ganze wirkt dadurch sehr hastig und ruhelos und das übertrug sich stark auch auf mich – ich bin sonst mehr ein geruhsamer Leser. Auch ansonsten ist die Geschichte interessant und lässt viel Raum für eigene Gedanken.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stadt_der_Blinden_(Roman)#Besonderheit_im_Stil

  42. Mich hat „Schmetterling und Taucherglocke“ sehr beeindruckt. Und mir mal wieder vor Augen geführt: egal wie schlecht es Dir geht, selbst das letzte Fünkchen Leben ist lebenswert!

    Viele Grüße
    Susanne

  43. Hallo,
    Mich hat Kate Atkinsons Roman „Life After Life“ („Die Unvollendete“ auf deutsch) am meisten beeindruckt. So sehr, dass ich das Buch nachdem ich es auf Deutsch gelesen habe, nochmal auf Englisch lesen musste.
    Kate Atkinson schafft es zum Beispiel mit ihren Worten Luft so zu beschreiben, dass sie sich an den unterschiedlichen Handlungsorten anders anfühlt. Und auch die Handlung des Romans ist außergewöhnlich und komplex, aber doch noch verständlich und nachvollziehbar.
    Ein so tolles Buch, dass ich es zue Aktion gleich auf meinem Blog verlose 😉
    Liebe Grüße,
    Darklittle

  44. Christina Horn // April 23, 2014 um 5:58 pm // Antworten

    Hallo!

    Ich habe zuletzt das Buch Dranbleiben von Lukas Podolski gelesen und das hat mir einfach total gut gefallen weil es interessant ist wie die Kinder in der Arche so leben bzw was sie so für eine Zukunft haben!

    liebe grüße
    christina horn

  45. Mich hat „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ im letzten Jahr sehr beeindruckt. Genauso wie schon der Hundertjährige unglaublich kreativ, verworren, liebevoll geschrieben, großartige Geschichte.

  46. Mich hat im letzten Lesejahr das Buch Fegefeuer von Sofi Oksanen sehr beeindruckt. Zum einen, weil es größtenteils in Estland spielt, wo ich einige Zeit lang gelebt habe, zum anderen natürlich wegen der Geschichte über Liebe, Verrat, Abgründe, Zerrissenheit, die NS-Zeit und heute. Klingt so gelesen ziemlich schmalzig ist aber wirklich gelungen und weit ab jeglicher Romantik.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen